“Böhmischer Herbst war sensationell”

Die Bürser Schroffabuaba und die Landstraßen Musig aus Wien brillierten im Schulhof Bürs.
Bürs Zum “Böhmischen Herbst” mit Bewirtung hatten die Harmoniemusik Bürs und “Tal schafft Kultur”, eine Initiative der Gemeinden Brand, Bürs und Bürserberg, neulich in den Schulhof der Mittelschule Bürs geladen.

Mit böhmischer Blasmusik, schwungvollen Märschen, Polkas und bekannten Melodien sorgten die “Bürser Schroffabuaba” für einen stimmungsvollen Auftakt. Weiter ging es im musikalischen Programm mit der “Landstraßen Musig” aus Wien. “Die Formation vereint acht Blechbläser aus verschiedenen Regionen Österreichs und Südtirols”, teilten die Harmoniemusik und der Kulturverein mit. Kennengelernt haben sich die Musiker im Zuge ihres Musikstudiums in der Bundeshauptstadt. Namensgebend für die ‚Landstraßen Musig‘ war der dritte Wiener Gemeindebezirk Landstraße; dort befindet sich die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Über die gemeinsame erfolgreiche Umsetzung des “Böhmischen Herbstes” freuten sich Michael Ludescher, Obmann der Harmoniemusik, und sein Vater Thomas Ludescher, Künstlerischer Leiter von Tal schafft Kultur. Im Mittelpunkt standen ihre Freude an der Blasmusik und das gesellige Miteinander.
Hellauf begeistert vom Böhmischen Herbst zeigte sich Musikant Günter Tschenett: “Es war ein wunderschöner Frühschoppen mit den beiden tollen Formationen Bürser Schroffabuaba und der hochstehenden Landstraßen Musig, bei der zwei Vorarlberger mitspielen.” Günter Tschenett hofft, dass dem Böhmischen Herbst weitere folgen werden. In den vergangenen ungefähr sechzig Jahren musizierte er mit den Bürser Buaba (1967), im Duo “Werner & Günter” (1972), in der Oldie-Band “Frauentraum”, in der Harmoniemusik Bürs (dreißig Jahre) und Eisenbahnermusik (über vierzig Jahre). Infolge einer OP pausierte Günter Tschenett, der gegenwärtig der Bauernkapelle der Stadtmusik angehört, ein Jahr lang. Instrumental stand der begeisterte Sänger immer als Schlagzeuger im Einsatz. Sein Musikerkollege Werner ist mittlerweile schwer krank, aber einen Teil des Böhmischen Herbstes konnten die beiden dennoch gemeinsam miterleben. “Wir sind wie Brüder”, so Günter Tschenett, der – Werners Wunsch entsprechend – für ihn mitklatschte, “weil er das selbst nicht mehr kann und weil die Musik sensationell war”. SCO




















