Von Gig Work und Crowdsourcing

Karriere / 30.08.2019 • 11:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Alpbach Die Digitalisierung ändert nicht nur das Leben der Menschen, sondern auch die Arbeitsanforderungen. Arbeitsformen wie Leiharbeit, Werkverträge oder Unternehmenskooperationen nehmen zu. Auch neue Arbeitsformen wie Gig Work und Crowdsourcing entstehen. Alternative Arbeitsformen etablieren sich jedenfalls auch in österreichischen Unternehmen, so die Beratungsfirma Deloitte auf Basis einer Umfrage. Demnach rechnen 83 Prozent der 200 befragten Unternehmen mit der Zunahme von alternativen Beschäftigungsverhältnissen. In 47 Prozent wird bereits mit alternativen Arbeitsformen gewerkt.

Gig Work und Crowdsourcing sei noch weniger bekannt. Rechtliche Rahmenbedingungen verhindern zudem eine stärkere Ausbreitung, so Deloitte. Unter Crowdsourcing versteht man die Auslagerung von tendenziell kleineren Aufgaben an eine ganze Gruppe freiwilliger User – meist über das Internet. Gig Work bezeichnet ein Arbeitskonzept, bei dem zumeist über Onlineplattformen Arbeitsaufträge kurzfristig an einzelne, externe Personen vergeben werden. Laut Arbeiterkammer beschreibt der Begriff „Gig-Economy“ eine Wirtschaftsform, die auf kurzfristigen Verträgen basiert und in der Personen mit einem Mix solcher Vertragsverhältnisse ihren Lebensunterhalt bestreiten. Man wird pro „Gig“, also pro Auftrag, bezahlt.