Vorarlberger Maestro Manfred Honeck leitet Jubiläumssaison der Wolfegger Konzertreihe

Kultur / 21.03.2019 • 13:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vorarlberger Maestro Manfred Honeck leitet Jubiläumssaison der Wolfegger Konzertreihe
Manfred Honeck prägt das Festival in Wolfegg seit 25 Jahren. Voith

Seit ihrer Gründung vor 30 Jahren eroberten sich die Internationalen Wolfegger Konzerte einen unbestrittenen Platz unter den großen Musikveranstaltungen im Süden Deutschlands.

Wolfegg Ende Juni wird in Wolfegg im Allgäu ein Doppeljubiläum begangen: Gefeiert werden 30 Jahre Internationale Wolfegger Konzerte und 25 Jahre künstlerische Leitung durch den Vorarlberger Dirigenten Manfred Honeck. Der Chefdirigent des Pittsburgh Philharmonic Orchestra prägt das musikalische Profil des Wolfegger Festivals seit nunmehr 25 Jahren und bürgt für Qualität.

Das Konzert am 28. Juni im Bankettsaal des Schlosses bestreiten der junge englische Dirigent Joolz Gale und sein aus 16 Musikerinnen und Musikern bestehendes ensemble mini, das große Werke der Musikliteratur in fast kammermusikalischer Besetzung präsentiert. Auf unkonventionelle Art bietet das Orchester russische Konzertliteratur mit Werken von Dmitri Schostakowitsch, Sergei Prokofjew und Sergei Rachmaninow.

Das Konzert am 29. Juni im Rittersaal verspricht ein Fest der Sinne und Klänge zu werden. Zu diesem besonderen Anlass wurden wieder die Bamberger Symphoniker gewonnen. Sie spielen Beethovens wohl populärstes Werk, die 5. Sinfonie. Danach geht es beschwingt und heiter mit einer Operngala weiter. Die Sopranistin Simona Šaturová und der Tenor Benjamin Bruns singen Arien von Mozart, Donizetti und Verdi. Das  Konzert versteht Manfred Honeck als Verbeugung vor dem Publikum, das Wolfegg seit nunmehr 30 Jahren die Treue hält.

Uraufführung zum Jubiläum

Auch das Konzert am 30. Juni in der Kirche St. Katharina steht im Zeichen des besonderen Anlasses: Zum Auftakt erklingt das eigens zum Jubiläum entstandene Werk „Corporis Mysterium – 7 kleine Reflexionen für Orchester“ des in Tübingen geborenen Komponisten Till Alexander Körber. Manfred Honeck hat zudem eine der berühmtesten Messen der abendländischen Kirchenmusik ausgewählt, Beethovens „Missa Solemnis“. Ausführende sind die Bamberger Symphoniker, der Philharmonische Chor München und die Solisten Christina Landshamer (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Benjamin Bruns (Tenor) und Franz-Josef Selig (Bass). Honeck ist es seit vielen Jahren ein Herzensanliegen, nicht nur junge Musikerinnen und Musiker zu fördern, sondern auch junge Konzertgäste für klassische Musik zu begeistern. Damit sich der musikalische Nachwuchs dies auch leisten kann, werden wieder Familienpreise angeboten. VN