Feldkircherin Katharina Ess wird alleinige Geschäftsführerin der Bodenseefestivals

Kultur / 14.05.2019 • 13:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Katharina Ess war schon während ihres Studiums für die Bregenzer Festspiele tätig.HV

Katharina Ess liegt die Verbindung zu Vorarlberg am Herzen.

FriedrichshafenIm Januar 2017 ist die Vorarlbergerin Katharina Ess neben Urgestein Winfried Neumann gleichberechtigte Geschäftsführerin der Bodenseefestival GmbH geworden. Mit Ablauf des am Samstag eröffneten 31. Bodenseefestivals wird Neumann, der als Gründungsmitglied das Festival 30 Jahre lang als Geschäftsführer entscheidend geprägt hat, die Leitung in ihre Hände legen, Katharina Ess wird somit die alleinige Geschäftsführerin der Bodenseefestival GmbH.

Die gebürtige Feldkircherin hat in St. Pölten Medienmanagement studiert und an der Universität Hildesheim den Master in Kulturvermittlung gemacht und war schon während des Studiums für die Bregenzer Festspiele tätig. Nach Jahren in der Kulturregion Stuttgart ist sie gerne an den See zurückgekehrt. Sie wird auch künftig in Dornbirn leben und von dort aus zu ihren Terminen in der ganzen Bodenseeregion unterwegs sein.

Neuer Schwung

Ganz besonders freut sich Katharina Ess, dass schon in den letzten zwei Jahren der Kontakt zu Vorarlberg neuen Schwung bekommen hat. Bregenz ist seit 2018 Gesellschafter, das Festival hat 2018 den Martinsturm „erobert“, auch das Clubbing im Magazin 4 sei ein guter Auftakt gewesen. Dieses Jahr wurde die Kooperation mit dem Landeskonservatorium verstärkt, eine gute Vernetzung geschaffen. Im Gespräch versicherte Jutta Dieing, die Leiterin der städtischen Kulturabteilung, dass aus ihrer Sicht Bregenz als Stadt am See einfach auch zum Bodenseefestival gehöre.

Katharina Ess freut sich, dass Jutta Dieing das genauso sieht, dass sie nicht meine, Bregenz sei sich als Kulturstadt genug, sondern beobachte, was die Kollegen um den See machen: „Es freut uns, dass wir mit Bregenz einen starken Partner gefunden haben.“ Frau Dieing sei Mitglied in der Programmkommission, man treffe sich regelmäßig. Fazit: „Das Festival ist einfach eine Super-Plattform, eine geniale Gelegenheit, mit so vielen Kulturschaffenden der Region zu schauen, was man miteinander schaffen kann.“ Darüber hinaus strebt die Geschäftsführerin auch eine Vernetzung des Publikums an. Sie hofft, einen regen Publikumsaustausch zu schaffen, einen Anreiz zu bieten, auch einmal wegzufahren und andere Spielstätten zu erleben. Es gebe da so herrliche Kleinode, ob in Bregenz oder im Schloss Achberg oder in der Klosterkirche Münsterlingen. Christel Voith

Das Bodenseefestival in Friedrichshafen läuft noch bis 10. Juni. www.bodenseefestival.de