Belvedere widmet sich Joseph Beuys zum 100. Geburtstag

Kultur / 03.03.2021 • 22:40 Uhr
Wien hat Joseph Beuys wegen seiner geopolitischen Lage, aber auch wegen der hiesigen Kunstszene interessiert. Er kam erstmals 1966 in die Bundeshauptstadt. apa
Wien hat Joseph Beuys wegen seiner geopolitischen Lage, aber auch wegen der hiesigen Kunstszene interessiert. Er kam erstmals 1966 in die Bundeshauptstadt. apa

Wien Popstar, Umweltaktivist und selten ohne Filzhut: Joseph Beuys (1921-1986) gehört zu den einflussreichsten Akteuren der Kunstszene in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Belvedere 21 widmet dem deutschen Ausnahmekünstler, der im Mai 100 Jahre alt geworden wäre, bis 13. Juni eine Werkschau. Neben Installationen wie der “Honigmaschine” geht es vor allem um Spuren, die Beuys in Wien hinterlassen hat. 64 Werke sowie 123 Exponate wie Fotografien, Plakate und anderes Dokumentationsmaterial versammelt die Schau. 1983 kam Beuys ein letztes Mal nach Wien, um sich u.a. mit dem damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky auszutauschen. Außerdem pflanzte er einen Baum vor der Angewandten und dachte laut über eine Bewaldung des jetzigen Museumsquartier-Areals nach.