Aus der Kulturszene

Kultur / 16.01.2022 • 21:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Geschlossene Loos-Bar steht im MAK

Wien Keine Drinks, keine Musik, keine Gäste: Es ist ein düsteres Szenario, das die Künstlerinnen und Künstler Christoph Meier, Ute Müller, Robert Schwarz und Lukas Stopczynski für die legendäre Loos Bar in der Wiener Innenstadt entworfen haben. Ihre Rauminstallation „RELAX“, die von einer Schließung der Architekturikone ausgeht, ist ab 18. Jänner in der ehemaligen Direktion des MAK zu sehen und damit zugleich der Auftakt für die künftige Bespielung dieser Räumlichkeiten.

 

Filmfestival Max Ophüls eröffnet

Saarbrücken Mit der deutschen Erstaufführung „Everything will Change“ von Marten Persiel ist am Sonntag in Saarbrücken das 43. Filmfestival Max Ophüls Preis eröffnet worden. Wegen der Corona-pandemie findet es dezentral und hybrid statt. Bis zum 26. Januar sind insgesamt 80 Filme zu sehen, darunter 35 Uraufführungen. Die Filmemacher beschäftigten sich mit Themen wie Klimawandel, Artensterben und Missbrauch.

 

Jesus soll
„lauter“ werden

Oberammergau Christian Stückl will bei den auf heuer verschobenen Passionsspielen im Mai einen energischen Jesus auf die Bühne bringen. „Ich denke, Jesus muss wieder lauter werden“, sagte Stückl. „Weil in der Welt verändert sich nichts.“ Die Pandemie werde in der Inszenierung keine Rolle spielen, sagt er. „Mich nervt Corona so sehr, das muss jetzt nicht noch ins Theater Eingang finden.“ Stückl hat das Stück seit 1990 grundlegend reformiert und von antisemitischen Passagen befreit.

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