documenta-Aufsichtsrat verteidigt Kuratorengruppe

Kultur / 17.01.2022 • 19:23 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Kassel Der Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle hat als Aufsichtsratsvorsitzender der documenta Antisemitismusvorwürfe gegen die kuratierende Künstlergruppe zurückgewiesen. Mit dem indonesischen Künstlerkollektiv ruangrupa leiten 2022 zum ersten Mal Vertreter aus Asien die nur alle fünf Jahre stattfindende Weltkunstschau documenta. Man sei sich einig, dass es in der Arbeit nicht zur Überschreitung roter Linien kommen dürfe. Ein Bündnis hatte dem Künstlerkollektiv vorgeworfen, dass auf der documenta auch Organisationen eingebunden seien, die den kulturellen Boykott Israels unterstützten oder antisemitisch seien. Mehrere Experten beschrieben diese Kritik als übertrieben oder unbegründet.

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