Aus der Kulturszen

Kultur / 19.01.2022 • 21:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Haarschnitt auf der Bühne als Protest

Amsterdam Niederländische Museen und Konzerthallen haben am Mittwoch kurz ihr Tore geöffnet, um gegen den Lockdown für Kultureinrichtungen zu protestieren. Dabei wurden auch Haarschnitte verabreicht und Yoga gemacht, denn Friseurläden und Sporthallen sind wieder offen, während Kultur­einrichtungen geschlossen sein müssen. Berühmte Institutionen wie das Concertgebouw oder das Amsterdamer Van Gogh Museum nahmen an der Aktion teil.

 

Acht Bewerbungen
für Herbst-Intendanz

Graz Acht Bewerbungen, darunter ein Duo, sind für die Intendanz des Festivals steirischer Herbst eingelangt. Aus dem Büro von Kulturlandesrat Christopher Drexler hieß es, dass sich fünf Frauen und vier Männer aus dem In- und Ausland beworben haben. Eine Jury soll entscheiden, wer zum Hearing geladen wird. Der Fünf-Jahres-Vertrag mit Ekaterina Degot läuft Ende 2022 aus. Sie hat sich wieder beworben.

 

Viennacontemporary im Kursalon

Wien Die Wiener Kunstmesse viennacontemporary wechselt erneut den Standort und findet vom 8. bis 11. September im Kursalon im Wiener Stadtpark statt. „Die glamourösen Ballsäle bieten den perfekten Rahmen“, heißt es. Nutzen will man vor allem die Nähe zu vielen großartigen Galerien, Museen und architektonischen Highlights.

 

Kleist-Förderpreis
für Amir Gudarzi

Frankfurt/Oder, Wien Der diesjährige Kleist-Förderpreis geht an den Autor Amir Gudarzi. Der 35-jährige Exil-Iraner, der seit 2009 in Österreich lebt, verbinde in seinem Stück „Wonderwomb“ persönliche Erfahrungen mit großen Themen der Zeit. Er nähere sich dabei von allen Seiten dem Thema Öl: als Material, als treibende Kraft des Turbo-Kapitalismus, als Verdienstquelle von Diktatoren oder als Antreiber des Klimawandels.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.