Ein Mutmachfilm mit herrlich poppiger Farbpalette

Kultur / 19.01.2022 • 17:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die gesangsaffinen Freunde verschlägt es diesmal in die Metropole namens Redshore City. Universal
Die gesangsaffinen Freunde verschlägt es diesmal in die Metropole namens Redshore City. Universal

In der Fortsetzung von “Sing” geht es um den Glauben an die eigenen Träume.

Animationsfilm Ein süßes Stachelschwein. Ein kecker Koala. Eine Schweinedame namens Rosita. Ein fieser weißer Wolf namens Crystal. Johnny, der tollpatschige Gorilla. Dazu ein tanzender Affe mit Streichholzbeinchen, Kugelbäuchlein, affektiertem Hütchen und österreichischem Akzent: Tiere und nochmals Tiere im neuen „Sing“, der Fortsetzung zum ersten Teil von 2016. Die gesangsaffinen Freunde verschlägt es diesmal in eine an Las Vegas erinnernde Metropole namens Redshore City. Es geht um Hoffnung und Mut, um den Glauben an die eigenen Träume, in dieser von Regisseur Garth Jennings präsentierten Fortsetzung eines Animationshits.

Science-Fiction-Musical

Im quirlig-bunten Redshore City wollen sich Buster und Co. mit einem selbst ersonnenen Musical auf großer Showbühne bewähren – einem Science-Fiction-Musical. Tatsächlich gelingt es ihnen, den so schneeweißen wie schmierigen Musikmanager Crystal von ihrem Anliegen zu überzeugen. Dies allerdings nur, weil sie ihm versprechen, den seit langer Zeit zurückgezogen lebenden Rockstar Calloway zu einem Comeback zu bewegen. Löwe Calloway aber hat den Grund fürs Singen verloren: einige Jahre ist es her, dass Calloways geliebte Partnerin starb. Wie sollen Buster Moon und die anderen diesen mürrischen und frustrierten alten Kater nur davon überzeugen, bei ihrem Musical-Projekt mitzutun? Bei aller Voraussehbarkeit macht der Film viel Spaß, was vor allem an den putzig-sympathischen Charakteren liegt. Heimliches Zentrum des Animationsspaßes ist Calloway, dieser alte, vom Schicksal gezeichnete (Show-)Löwe. Man bekommt es nicht gleich mit – spätestens nach paar Sätzen des knurrig-depressiven Calloway aber ist klar, wer ihm in der deutschen Fassung seine markante Stimme leiht: Deutschrock-Ikone Peter Maffay (Orginalstimme: Bono) Es sind auch viele andere tolle deutsche Stimmen in der Synchron-Fassung des Beinahe-Zweistünders zu vernehmen. Darunter Wotan Wilke Möhring (als Crystal), Katharina Thalbach, Bastian Pastewka, sogar Iris Berben.

Sing – Die Show deines Lebens

Regie Garth Jennings

Synchronstimmen Deutsch: Peter Maffay, Wotan Wilke Möhring, Katharina Thalbach, Bastian Pastewka, Iris Berben

Start 20. Jänner

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