Österreichisches Filmschaffen bei Berlinale stark vertreten

Kultur / 19.01.2022 • 21:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Ulrich Seidl zeigt den Film „Rimini“. APA
Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Ulrich Seidl zeigt den Film „Rimini“. APA

Berlin, Wien Das österreichische Filmschaffen wird bei der im Februar anstehenden 72. Berlinale inmitten der Corona-Pandemie ein starkes Lebenszeichen geben. Allen voran wird sich Ulrich Seidl mit “Rimini” über einen einst gefeierten Schlagerstar in den Wettbewerb um einen der Bären reihen. Ruth Beckermann oder Kurdwin Ayub stellen neue Arbeiten in der Sektion “Encounters” vor. Seidls Werk mit Michael Thomas, Hans-Michael Rehberg und Inge Maux ist eines von 18 Werken im Hauptwettbewerb. Darunter finden sich sieben Regisseurinnen, etwa die deutsche Filmemacherin Nicolette Krebitz, die sich bei “AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe” auf ihre Hauptdarstellerin, die Österreicherin Sophie Rois verlassen kann, oder die Französin Claire Denis, die bei “Avec amour et acharnement” auf Juliette Binoche setzt.

Von Ruth Beckermann ist der Dokumentarfilm “Mutzenbacher”, eine Erkundung der Prostitution von damals und heute, zu sehen. “Sonne” von Kurdwin Ayub zeigt Wiener Jugendliche, die in einen Social-Media-Sturm geraten. Und schließlich spielt die Komödie “A Little Love Package” des gebürtigen Argentiniers Gastón Solnicki, eine österreich-argentinische Koproduktion, in einem als zeitlos charakterisierten, surrealen Wien.

Das Filmfestival Berlinale findet vom 10. bis 20. Februar statt. Das Platzangebot in den Kinos ist wegen der Pandemie reduziert. Viele Filme laufen auch online.

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