Film ab Neu im Kino

Dokuprojekt zum teuersten Bild der Welt
Dokumentarfilm Der „Salvator Mundi“ ist das teuerste Gemälde der Welt. Im Jahr 2017 wurde das Jesus-Bild für 450 Millionen Dollar (heute über 398 Millionen Euro) versteigert. Darüber, ob die Spitzentrophäe der Kunst auch wirklich Leonardo da Vinci gemalt hat, scheiden sich die Geister. Der Dokumentarfilm „The Lost Leonardo“ will zeigen, dass das Werk zwar im Atelier des italienischen Meisters entstanden ist, da Vinci aber nur teilweise dazu beigetragen hat. Die Geschichte des Rekordbildes gleicht einem Krimi über den Kunstmarkt und seine Akteure. Das Werk, das Christus als Heiland der Welt zeigt, wird auf die Zeit um 1500 datiert. Im 17. Jahrhundert galt es als verschollen. Dann tauchte es 1958 in einer Versteigerung von Sotheby‘s London auf. Knapp 60 Jahre später wird es zum teuersten Gemälde der Welt. „The Lost Leonardo“ läuft am 3. Februar um 20 Uhr im Filmforum Bregenz
Eine zu Herzen gehende Tragikomödie
Drama, Komödie Ein bunt zusammengewürfeltes Frauenquintett. Alle fünf schlagen sie sich irgendwie durchs Leben, Teenager Leyla genauso wie Frauke, die stark auf die 60 zugeht. Alle fünf ringen sie mit der eigenen und der sogenannten Fremdwahrnehmung. Dass sich die Lebenswege dieser fünf starken und verletzlichen Frauen kreuzen, dafür sorgt Regisseurin Karoline Herfurth. Die schlüpft hier zudem selbst in die Haut einer der porträtierten Damen. Nach „SMS für Dich“ (2016), ihrer ersten Regiearbeit, und nach „Sweethearts“ (2019) ist „Wunderschön“ ihr drittes Werk. Ursprünglich sollte der Episoden- und Ensemblefilm bereits im Dezember 2020 starten. Nebst Herfurth spielen: Nora Tschirner, Martina Gedeck und Friedrich Mücke. „Wunderschön“ läuft ab
4. Februar im Kino