Aus der Kulturszene

Kultur / 20.02.2022 • 19:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Louise Lecavalier kommt mit ihrer neuen Produktion nach Dornbirn. tanzist/cornellier
Louise Lecavalier kommt mit ihrer neuen Produktion nach Dornbirn. tanzist/cornellier

Hundertwasser-Haus in Neuseeland

Wellington Nach jahrzehntelangem Hin und Her ist in Neuseeland am Sonntag ein Kunstzentrum nach Skizzen des im Jahr 2000 verstorbenen österreichischen Malers und Architekten Friedensreich Hundertwasser eingeweiht worden. Der Bau in Whangārei beherbergt eine Ausstellung mit seinen Werken sowie Neuseelands erste öffentliche Galerie für zeitgenössische Maori-Kunst.

 

Rückgabe von ­Raubkunst

London, Abuja Die nigerianische Regierung hat zwei während der Kolonialzeit von Europäern geraubte Bronze-Skulpturen an einen traditionellen Königspalast im Süden des Landes überreicht. Die Skulpturen waren unlängst von Großbritannien an Nigeria zurückgegeben worden. Nigerias Regierung fordert seit Jahren die Rückgabe von Kulturgütern, die während der Kolonialzeit entwendet wurden.

 

Queerer Teddy für Gustavo Vinagre

Berlin Der queere Teddy-Preis auf der Berlinale für den besten Spielfilm geht an „Três tigres tristes“ aus Brasilien. „Ein Film, der das Queer-Sein und die wundervollen Verbindungen zelebriert“, schrieb die Jury. Der Film von Gustavo Vinagre porträtiert Figuren, die während einer Pandemie in einer surrealen Reise voller Magie und Nostalgie durch Sao Paulo ziehen.

 

Feministische Trends bei „Tanz ist“

Dornbirn „A new wave of feminism“ lautet der Projekttitel des „Tanz ist“-Festivals von Günter Marinelli. Der erste Teil des Programms findet vom 9. bis 19. Juni am Spielboden in Dornbirn statt. Dabei werden verschiedene feministische Trends im Gegenwartstanz thematisiert. Als Sensation kann Marinelli dabei das Gastspiel der kanadischen Tanzikone Louise Lecavalier ankündigen, die mit ihrer neuesten Produktion „Stations“ nach ihrem Auftritt im Théâtre de la Ville in Paris einen Abstecher nach Dornbirn macht.