Aus der Kulturszene

Kultur / 04.08.2022 • 18:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Proteste bei der Biennale

Berlin Gegen ein bei der Berlin Biennale installiertes Kunstwerk mit den bekannten Fotos von Folterszenen aus dem Gefängnis Abu Ghraib im Irak gibt es Proteste. Der französische Künstler Jean-Jacques Lebel hat in den Rieckhallen des Museums Hamburger Bahnhof aus den von US-Soldaten aufgenommenen Fotos von Erniedrigungen und Folterungen an irakischen Gefangenen ein Labyrinth des Schreckens gebaut. Gegen das Werk wandte sich die Leihgeberin einer Arbeit, die im Irak geborene Rijin Sahakian, in einem von 15 Künstlern mitgezeichneten offenen Brief.

Hollein baut Führungsrolle aus

New York Der Österreicher Max Hollein (53) soll am New Yorker Metropolitan Museum (“Met”) künftig noch mehr Verantwortung übernehmen. Zusätzlich zum Amt des Direktors werde Hollein ab Juli 2023 auch noch den Posten des Geschäftsführers übernehmen, teilte das Museum am Central Park mit. Hollein habe bewiesen, “dass er ein kreativer, energetischer und inspirierter Leiter des Museums ist, und war die eindeutige Wahl zum nächsten Geschäftsführer.” Das “Met” gehört zu den meistbesuchten Museen der Welt und zeigt Kunst von der Antike bis zur Moderne.