Aus der Kulturszene

Kultur / 06.09.2022 • 20:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ausstellung wandert nach Wien

Hohenems, Wien Die 2019 im Jüdischen Museum Hohenems entwickelte und derzeit in Berlin gastierende Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ wird ab 26. Jänner 2023 im Haus der Geschichte Österreich gezeigt. Das gaben Museumsdirektor Hanno Loewy und hdgö-Chefin Monika Sommer am Dienstag in Wien bekannt. „Ich finde, wir sind der richtige Standort für diese Ausstellung“, sagte Sommer. Wie berichet erhält das Jüdische Museum Hohenems beim Museumstag in Klagenfurt am 13. Oktober den Österreichischen Museumspreis 2022. Das Ausstellungsgastspiel werde eine Brücke nicht nur zwischen Hohenems und Wien, sondern auch zwischen den Generationen schlagen, so Sommer. Wie in anderen Etappen (nach Wien soll „Ende der Zeitzeugenschaft?“ u. a. nach Frankfurt gehen) wird die Schau, die mit umfangreichem Video- und Audiomaterial die „Gemachtheit“ von Erinnerung thematisiert, auch in Wien mit eigenen Zeitzeugeninterviews ergänzt.

 

Montagsforum hat wieder Plätze frei

Dornbirn Das Montagsforum versammelt an 20 Montagen im Jahr jeweils mehr als 700 Hörerinnen und Hörer zu Themen aus Geisteswissenschaft, Gesellschaftspolitik und Naturwissenschaften im Dornbirner Kulturhaus. Die Vorlesungsreihe war viele Jahre ausverkauft. Durch „coronabedingte Bewegungen“ bei den Abonnementzahlen seien erstmals wieder einige Plätze für das Montagsforum verfügbar, teilten die Veranstalter mit. Interessierte sind eingeladen, sich für das Herbstsemester, das unter dem Thema Erben steht, zu bewerben.