aus der Kulturszene

Kultur / 09.09.2022 • 17:55 Uhr

Seidl-Film gestrichen

Toronto Eigentlich hätte Ulrich Seidls neues Werk „Sparta“ am Freitag auf dem 47. Toronto International Film Festival (TIFF) Weltpremiere feiern sollen. Nach der durch eine „Spiegel“-Recherche angestoßenen Diskussionen um die Umstände der Dreharbeiten mit jugendlichen Laiendarstellern in Rumänien wird das Werk in Kanada nun aber doch nicht zu sehen sein. Das Festival hat die Premiere gestrichen. Er selbst hätte seinen Film in Toronto präsentiert, bestätigte Seidl der APA.

Filmfest auf Zielgeraden

Venedig Vor dem Ende der Filmfestspiele in Venedig am heutigen Samstag fehlt ein klarer Favorit für den Hauptpreis Goldener Löwe. Einige Kandidaten standen in der Kritiker-Gunst weit oben, darunter das Drama „Tár“ von Regisseur Todd Field. Cate Blanchett steht ganz im Vordergrund dieses Films über die erste (fiktive) Chefdirigentin der Berliner Philharmoniker namens Lydia Tàr. Gut kam auch das Drama „Bones and All“ von Luca Guadagnino mit Taylor Russell und Timothée Chalamet in den Hauptrollen an.