Oder ein Schiefer im Stamm

Kultur / 24.01.2023 • 18:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Darstellerinnen Carmen Jahrstorfer und Katja Klemt mit Klara Steiger (Ausstattung) und Michaela Vogel (Regie).
Die Darstellerinnen Carmen Jahrstorfer und Katja Klemt mit Klara Steiger (Ausstattung) und Michaela Vogel (Regie).

Bregenz Wahrscheinlich war das Hinablassen des Sarges ihrer Mutter der Auslöser, vielleicht aber auch die Begegnung mit ihrer Tante Hanni, vielleicht steckte aber ohnehin schon lange ein Schiefer in Valeries Haut, der sich entzündet hatte und das Sprechen erst ermöglichte.

„Oder ein Schiefer im Stamm“ ist eine Stückentwicklung im Rahmen des Kosmodroms, entstanden aus der Zusammenarbeit zwischen Autor, Regie und Schauspiel. Die Vorlage, der Prosatext „Schnitt auf Vögel oder ein Schiefer im Stamm“ von Raoul Eisele dreht sich um das Leben der Figur Valerie, die auf dem Begräbnis ihrer Mutter auf ihre Tante Hanni trifft. Die Begegnung der beiden Frauen erzählt von Strenge, von vorgelebten Narrativen und Meinungen, von Sehnsüchten, aber auch von Trauer und der Frage: was ist, wenn ein Mensch geht, aber noch nicht alles gesagt wurde? Das Stück zeigt auf menschliche, absurde und auch zynische Art und Weise die Möglichkeiten auf, damit umzugehen.

Erfahrene Theaterleute

Roul Eiseles Jugendstück „in einem Land ohne“ feierte 2021 im WUK Premiere, 2022 brachte das Kosmos Theater bereits sein Stück „immer wenn ich falle Klippenspringerin“ zur Uraufführung. Die Regisseurin des Stücks, Michaela Vogel, war im Theater Kosmos bereits als Hauptdarstellerin in mehreren Aufführungen zu sehen, bei der Produktion „Warten auf Tränengas“ übernahm sie die Regieassistenz. In den beiden Rollen der Valerie und der Hanni sind Carmen Jahrstorfer und Katja Klemt zu sehen. VN-AMA

Premiere: Do, 26. Jänner, weitere Vorstellungen: 27. und 28. Jänner 2023, jeweils 20 Uhr; https://theaterkosmos.at/startseite

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