Pointierte Gedanken, Humor und Wortakrobatik

Viertes Festival der Worte auf dem Säntis.
Säntis Am 27. und 28. Oktober 2023 geht zum vierten Mal die Kolumination über die Bühne. Das Festival der Worte auf dem Säntis bietet wiederum pointierte Gedanken, Welt- und Weitsichten, Humor und Wortakrobatik vom Feinsten. Tickets sind ab jetzt erhältlich.

Auf dem Ostschweizer Hausberg präsentieren sich sechs hochkarätige Kolumnistinnen und Kolumnisten sowie drei Slammerinnen und Slammer aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich, um die Gäste mit ihren Texten zum Mit- und Nachdenken, Schmunzeln und Lachen zu bringen. Vom Freitagmittag bis zum Samstagmittag Ende Oktober wird der Säntis auch 2023 wieder zum Ort überraschender und pointierter Gedankengänge. Die Veranstaltung steht dieses Jahr unter dem Motto „Verantwortung“.

Grenzübergreifend wie der Blick vom Säntisgipfel sind die live präsentierten Texte der drei Kolumnistinnen und drei Kolumnisten. Aus der Schweiz dabei sind dieses Jahr der Zürcher Journalist und Kulturförderer Manfred Papst sowie Kurt W. Zimmermann, der als Autor, Chefredaktor und Medienunternehmer Spuren hinterlassen hat.

Aus der Region Wien kommen Elfriede Hammerl und Gabriele Kuhn auf den Säntis. Elfriede Hammerl hat zahlreiche Bücher und Theaterstücke verfasst und schreibt seit bald 40 Jahren Kolumnen. Gabriele Kuhn ist ebenso mehrfache Buchautorin; die freie Journalistin veröffentlicht seit 21 Jahren Kolumnen. Bettina Weiguny stammt aus Freiburg im Breisgau und hat sich als Wirtschaftsautorin und -kolumnistin einen Namen gemacht. Den Reigen schließt der ZEIT-Kolumnist Harald Martenstein ab.

Martenstein erhält auf dem Säntis gleich auch den Preis der Kolumination – als zweiter deutscher Preisträger nach Axel Hacke. Jahrgang 1953, schreibt er seit 2002 jede Woche eine Kolumne für das „ZEIT”-Magazin. Er befasst sich dabei, wie er sagt, mit allem, „was interessant sein könnte“. Seit 2022 verfasst er zudem eine Kolumne für die „Welt am Sonntag“. Martenstein ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der Romane „Wut“ und „Heimweg“. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Henri-Nannen-Preis und dem Theodor-Wolff-Preis. Dieses Jahr erhielt er den Medienpreis für Sprachkritik der Gesellschaft für deutsche Sprache.

Wie üblich jung, frech und fantasievoll sind die Slammerin und die beiden Slammer unterwegs, die an der Kolumination je einen bestehenden und einen über Nacht verfassten Text vortragen werden. Für weiteren Wiener Schmäh wird Annalena Schuh sorgen, die neben ihrem Studium Kurzgeschichten, Gedichte und Poetry Slams verfasst. Andreas Rebholz studiert in Ulm, wo er sich mit Auftritten als Slammer und mit selbstgemachten Schupfnudeln einen Namen gemacht hat. Mehrfacher Schweizer Slam-Meister ist der Aargauer Manuel Diener, der auch als Kabarettist und Radioredakteur wirkt und sich dem Schreiben von Songtexten widmet.

Moderiert wird die Kolumination wie bereits in den Vorjahren von Wolfgang Heyer. Das Programm wird angereichert durch musikalische Einlagen, Pausenerfrischungen und ein Abendessen am Freitag. Tickets sind ab jetzt erhältlich und können unter www.kolumination.ch gekauft werden. Es gibt sie für einen oder beide Tage sowie mit oder ohne Übernachtung (auf der Schwägalp). Dank dem Event-Partner der Kolumination, Säntis, der Berg, kommen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss verbilligter Berg- und Talfahrten sowie attraktiver Übernachtungstarife.