Ein Festival im Zeichen Rheinbergers

Rheinberger Festival 2026: Eine musikalische Hommage zum 125. Todestag Josef Gabriel Rheinbergers.
Vaduz, Schaan Vom 14. bis 22. März 2026 steht Liechtenstein ganz im Zeichen von Josef Gabriel Rheinberger. Anlässlich des 125. Todestages des in Vaduz geborenen Komponisten und Musikpädagogen erinnert das Rheinberger Festival an einen der bedeutendsten Vertreter der spätromantischen Musikkultur. Das Festival findet unter dem Patronat von I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein statt.
Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) galt bereits zu Lebzeiten als Ausnahmetalent. Schon als Siebenjähriger versah er in Vaduz den Organistendienst, später prägte er als Kompositionslehrer am Münchner Konservatorium Generationen von Musikern. Sein umfangreiches Werk – von Orgelmusik über Kammer- bis hin zu geistlicher Musik – steht bis heute auf internationalen Konzertprogrammen.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
Das Festival nähert sich Rheinbergers Schaffen aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf dem Programm stehen Werke des Komponisten selbst, aber auch Musik von Zeitgenossen wie Johannes Brahms, Franz Schubert und Felix Mendelssohn. Ergänzt wird das romantische Repertoire durch zeitgenössische Kompositionen, darunter ein Nonett von Jürg Hanselmann, das bewusst eine Brücke zur Gegenwart schlägt.

Die meisten Konzerte finden im Rathaussaal Vaduz statt, weitere Aufführungen verteilen sich auf die Pfarrkirche Schaan und den SAL in Schaan. Damit bleibt das Festival eng mit jenen Orten verbunden, die auch Rheinbergers Leben und Wirken geprägt haben.
Buntes Rahmenprogramm
Begleitend zur Konzertreihe lädt ein Rahmenprogramm zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Komponisten ein. Geplant sind unter anderem eine Ausstellung im Lesesaal des Liechtensteinischen Landesarchivs, öffentliche Führungen “Auf den Spuren Josef Gabriel Rheinbergers” sowie Einführungsveranstaltungen und Begegnungen mit den beteiligten Künstlern. Das Festival versteht sich damit nicht nur als Konzertreihe, sondern auch als kultureller Treffpunkt.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
Eröffnet wird das Festival am 14. März mit einem Orgelkonzert in der Pfarrkirche Schaan. Gespielt wird auf der originalen Rheinberger-Orgel, interpretiert von Hannfried Lucke. In den folgenden Tagen treten namhafte Musikerinnen und Musiker auf, darunter das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen, das Minguet Streichquartett, Pianistin Hanna Bachmann sowie die Kammerphilharmonie Graubünden unter der Leitung von Philippe Bach. Das Abschlusskonzert am 22. März im SAL Schaan gestalten das Chorseminar Liechtenstein und das Sinfonieorchester Liechtenstein unter Dirigent William Maxfield.
Trägerin des Rheinberger Festivals ist die Internationale Rheinberger-Gesellschaft (IRG), die sich der Bewahrung, Pflege und Vermittlung des musikalischen Erbes Rheinbergers widmet. Mit dem Festival setzt sie ein klares Zeichen für die kulturelle Identität des Fürstentums Liechtenstein und rückt zugleich die internationale Bedeutung eines Komponisten ins Zentrum, dessen Wirkung weit über seine Heimat hinausreicht.
Infos zum Programm und Tickets gibt es unter: www.rheinberger.li/festival