“Ich wollte eigentlich nur dabei sein” – Wochen später steht Sandra Aberer mittendrin beim Songcontest in Wien

Kultur / 17.04.2026 • 10:22 Uhr
"Ich wollte eigentlich nur dabei sein" – Wochen später steht Sandra Aberer mittendrin beim Songcontest in Wien
Sandra Aberer zu Besuch in der VN-Redaktion. VN/DJSHOM

Von Koblach zum Eurovision Song Contest: Sandra Aberer ist Luxemburg-Host beim internationalen Songcontest und erfüllt sich damit einen Traum.

Koblach “Manchmal braucht es keinen Neuanfang, sondern nur den richtigen Moment”, sagt die Vorarlbergerin und ist mit einem Fuß bereits in Wien. Denn genau dort geht es Ende April los, wenn sich alle Hosts der Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Eurovision Song Contest treffen.

Als Schauspielerin, Kabarettistin, Regisseurin und Sprecherin wurde die Altacherin ausgewählt, sich als Host für Luxemburg zu beweisen. “Das ist ein Praktikum, wo wir alles selbst organisieren”, so Aberer. Von der Unterkunft bis hin zu guten Kontakten ist es Job des Hosts, sich möglichst breit aufgestellt um die Songcontest-Teilnehmer zu kümmern. Seit Jahren arbeitet Aberer hinter der Bühne und kennt daher auch die Kehrseiten des Business. “Oft ist man nervös und einfach angespannt und kommt nicht vom Fleck”, sagt die Kabarettistin. Durch ihre Coaching-Ausbildungen sei es möglich, hier einen optimalen Umgang in diesem kreativen Prozess zu schaffen. Motivation, Beruhigung und Empathie sind hier sehr wichtig.

Mittendrin statt nur dabei

“Eigentlich wollte ich nur als Zuschauerin dabei sein”, sagt Sandra Aberer. Als es mit den Tickets nicht klappte, folgte sie ihrer Intuition – und bewarb sich kurzfristig als Volontärin. Mit Erfolg.

"Ich wollte eigentlich nur dabei sein" – Wochen später steht Sandra Aberer mittendrin beim Songcontest in Wien
Sandra Aberer beim Casting in Wien. Privat

Ab Ende April bis zum Ende des Songcontests wird sie als Host eine Delegation betreuen, ganz nah an den Künstlerinnen und Künstlern. Für Aberer ist das mehr als ein Einsatz hinter den Kulissen: Es ist die Chance, Teil eines internationalen Miteinanders zu sein. “Ich freue mich, wenn ich jemanden auf seinem Weg begleiten kann”, sagt sie.