Von Reggae bis Grunge: Poolbar-Sommer ist komplett

Kultur / 19.06.2026 • 11:36 Uhr
Von Reggae bis Grunge: Poolbar-Sommer ist komplett
SODL, Gewinnerin eines Austrian Amadeus Music Awards, setzt am 15. August den musikalischen Schlusspunkt.

Mit Alborosie und Amadeus-Preisträgerin SODL steht das Musikprogramm fest.

Feldkirch Mit der Veröffentlichung der letzten musikalischen Programmpunkte komplettiert das Poolbar Festival sein Line-up für den Festivalsommer 2026. Zugleich reagiert das Festival auf die große Nachfrage mit neuen Wochen- und Gruppentickets, die einen längeren Aufenthalt in Feldkirch erleichtern sollen. Wer bestimmte Abende erleben möchte, sollte sich beeilen: Mehrere Veranstaltungen sind bereits stark nachgefragt.

Besonders deutlich zeigt sich das beim Konzertabend mit Cari Cari und Clock Clock am 24. Juli. Die Einzeltickets für Clock Clock sind ausverkauft. Erhältlich sind nur noch Tagestickets für beide Acts sowie Einzeltickets für Cari Cari.

Zu den letzten großen Namen im Open-Air-Programm zählt Alborosie, der am 1. August nach Feldkirch kommt. Der gebürtige Sizilianer lebt seit vielen Jahren auf Jamaika und gehört zu den wenigen europäischen Reggae-Künstlern, die auch in der Heimat des Genres Anerkennung genießen. Mit Songs wie „Kingston Town“ oder „Herbalist“ und seiner Verbindung von Roots-Reggae, Dub und Dancehall wurde er zu einer internationalen Größe.

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Eine Premiere gibt es am 15. Juli: Erstmals findet eine Wohnzimmer-Session im Pool statt. Das sonst im Wohnzimmer beheimatete Format zieht damit für einen Abend in eine neue Umgebung. Zu Gast ist Ralph Heidel, Komponist, Multiinstrumentalist und Produzent. Er bewegt sich zwischen Pop, Jazz, Klassik und elektronischer Musik, arbeitete mit Casper und Tristan Brusch zusammen und komponiert für Theaterhäuser. In Feldkirch präsentiert er sein aktuelles Album in einem intimen Live-Setting zwischen Klavier, Synthesizern und Saxofon.

Feministische Wucht

Für den Schlusspunkt sorgt am 15. August SODL. Die frischgebackene Gewinnerin eines Austrian Amadeus Music Awards zählt zu den auffallendsten Stimmen der jungen österreichischen Musikszene. Zwischen märchenhafter Bildsprache, Grunge-Ästhetik und feministischer Wucht hat sie eine eigene Klangwelt geschaffen. Mit ihrem Debütalbum „Sheepman“ und internationalen Festivalauftritten machte sie rasch über Österreich hinaus auf sich aufmerksam.

Das Abschluss-Open-Air verspricht noch einmal einen besonderen Konzertabend, bei freiem Eintritt und mit feierlicher Abschlusstorte.

Auch die letzten Support-Acts erweitern das Spektrum. Mel D eröffnet am 17. Juli den Abend von Jake Bugg mit melancholischem Indie-Pop zwischen Soul und Jazz. Fiona Fiasco stimmt am selben Tag vor Billie Marten mit Indie-Folk und Dream-Pop ein.

Für das Konzert von Kiefer am 22. Juli übernimmt Trimolon aus Liechtenstein den Auftakt und verbindet improvisierten Jazz mit zeitgenössischen Klangräumen. Filiah eröffnet am 24. Juli den Abend von Cari Cari mit Songs zwischen Pop, Folk und Indie. Lari + the Wolves bringen am 25. Juli als Support von Joss Stone Soul, Jazz und Rock auf die Bühne.

Mit Honahlei ist am 1. August vor Xavier Rudd eine Entdeckung des letztjährigen Poolbar-Line-ups wieder zu sehen. Bon Jour erweitert am 25. Juli das Free-Entry-Programm um modernen Alternative-Pop.