Wiener Klangwelten neu gehört

Kultur / 24.07.2026 • 13:09 Uhr
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Das Ensemble verbindet Klassik, Balkan-Klängen und Einflüssen aus dem Nahen Osten.Kammerfunk

Kammerfunk verbindet in der Villa Falkenhorst Tradition mit musikalischer Weltreise.

Thüringen Mit Geige, Klarinette, Violoncello und Akkordeon begibt sich das Ensemble kammerfunk am Sonntag, 26. Juli, um 17 Uhr in der Villa Falkenhorst in Thüringen auf eine musikalische Reise durch Epochen, Stile und Regionen. In dieser ungewöhnlichen Besetzung treffen Werke von Johann Sebastian Bach auf Gustav Mahler, während Johann und Richard Strauss in neuen Arrangements miteinander in Beziehung gesetzt werden. Der Weg führt von der Klassik über den Balkan bis in den Nahen Osten und schließlich zurück in die vertraute Atmosphäre der Wiener Heurigenmusik.

Unter dem Titel „Viennessence“ richtet das Quartett den Blick auf Wien als vielfach beschworene „Welthauptstadt der Musik“. Dabei geht es weniger um eine bloße Aneinanderreihung bekannter Melodien als um die Suche nach deren musikalischer Essenz. Mit Spielfreude, überraschenden Übergängen und eigenwilligen Bearbeitungen eröffnet kammerfunk neue Perspektiven auf das musikalische Erbe der Stadt.

Das international besetzte Ensemble vereint drei Musiker der Wiener Symphoniker mit einem Solo-Akkordeonisten. Ihre langjährige Orchestererfahrung und die besondere Instrumentenkombination prägen ein unverwechselbares Klangbild. Bekannte Kompositionen stehen dabei neben selten gespielten Werken und werden mit feinem Humor und großer Intensität präsentiert.

Es musizieren Stefan Pöchhacker an der Geige, Michael Günther am Violoncello, Martin Rainer an der Klarinette und Bogdan Laketic am Akkordeon. Bei schlechter Witterung wird das Konzert in den Douglass-Saal der Villa Falkenhorst verlegt.