Neue Bühne, große Wirkung: Landestheater startet mit “Leopoldstadt” in die Saison

Viel Applaus und Standing Ovations bei Premierenabend auf der Werkstattbühne.
Bregenz Mit Tom Stoppards “Leopoldstadt” eröffnete das Vorarlberger Landestheater am Wochenende die neue Spielzeit. Da das Gebäude am Kornmarkt wegen der Sanierung nicht zur Verfügung steht, wurde die Produktion auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses gezeigt. Im Mittelpunkt stand die Geschichte der jüdischen Familie Merz, die sich über vier Generationen von 1899 bis 1955 erstreckt.

Unter der Regie von Johannes Lepper überzeugte das Ensemble mit großer Spielfreude und Präsenz. Gemeinsam mit den Kinderdarstellern zeigten sie ein Bild der weitverzweigten Familie und ließen deren Geschichte über mehrere Jahrzehnte hinweg lebendig werden.

Doreen Back schuf einen wandelbaren Bühnenraum und setzte mit den unterschiedlichen Videoprojektionen eindrucksvolle Akzente. Die Kostüme von Monika Gebauer machten die verschiedenen Zeitebenen sichtbar.

Das Publikum bedankte sich mit langem Applaus und Standing Ovations. Unter den Premierengästen waren Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink mit Philipp, Gerhard Stübe, Kunsthistoriker Karl Dörler mit Verena, Petra Klose, Sabine Dreier-Graninger, Albert Lingg, Regisseurin Danielle Fend-Strahm mit Tobias Fend sowie die ehemalige Landestheater-Intendantin Stephanie Gräve.
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