MPreis-Markteröffnung in St. Anton i. M.

Leserbriefe / 29.11.2019 • 19:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das könnte schon lange in den VN zu lesen sein, wären da nicht einige „Gemeindevertreter“, denen der Wunsch der Bevölkerung nach einem Nahversorger egal ist. Seit April 2008 ist das Anliegen offenkundig, wie im GV-Protokoll steht: „Der Bürgermeister (R. Lerch) berichtet, dass das geplante EKZ von der Mehrheit der Bevölkerung als sehr positiv beurteilt und befürwortet wird, dass er sehr viele Anfragen erhält (…). Herbert Battlogg stimmt dem Antrag auf Umwidmung der Grünfläche nur unter Auflage zu, dass unbedingt auch ein Lebensmittelgeschäft errichtet werden muss.“ Auch das REK-Ergebnis 2017 zeigt an erster Stelle den Wunsch nach einem Nahversorger im Zentrum. In der letzten, zu diesem Thema öffentlichen Sitzung Dezember 2018, gab es Zustimmung, als GV Flatz Arnold feststellte: „Die Standortfrage ist vom Tisch!“ Offen bleibt: Warum hat es Altbürgermeister Lerch seit 2008 nicht geschafft, ein Lebensmittelgeschäft ins Dorf zu bringen? Warum will er den Standort, der unter seiner Amtszeit zu diesem Zweck umgewidmet wurde, nicht mehr? Warum beantragen gewisse GV einen Ausschluss der Öffentlichkeit? Habt ihr den Eid zur uneigennützigen Aufgabenerfüllung und Förderung des Wohles der Gemeinde vergessen? Nach elf Jahren Wartezeit fordern wir die Umsetzung, denn kein MPreis, Spar oder Sutterlüty wird noch lange eurem persönlichen Hickhack zusehen.

Eva-Maria Vonier,
St. Anton i. Montafon