Finger weg von
unseren Kraftwerken

Leserbriefe / 09.02.2020 • 17:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Bericht „Vorarlberger Politik bangt um Kraftwerke“, VN vom 8. 2.:

Es ist eine unglaubliche Anmaßung, wenn die EU uns dem Spiel kapitalistischer Energieversorger ausliefern will! Unsere Wasserkraftwerke sind in Jahrzehnten hervorragender Arbeit unserer Ingenieure, Techniker, Maschinenbauer und auch Landschaftsschützer als ein unteilbarer Bestand unseres Heimatlandes entwickelt worden. Dieses, unser Eigentum lassen wir uns nicht von gewinnorientierten Möchtegern-Energieversorgern aus der Hand nehmen. Die Damen und Herren in Brüssel mit satten Salären sollten sich besser um die wesentlichen Angelegenheit kümmern, wie einen Herrn Orban oder Morawiecky und sonstige bedenkliche Mitglieder. Auch unser Bundeskanzler wäre gut beraten, sich nicht wie in Polen in die Eigenständigkeit unserer Justiz einzumischen, sondern unsere ureigensten Interessen in Brüssel zu vertreten und durchzusetzen. Für mich wäre ein Antasten unserer Energie und Wasserversorgung ein Anlass, dieser EU den Rücken zu kehren.Beispiele in den USA oder Großbritanien zeigen, was geschieht, wenn die Grundversorgung in „fremde“ Hände gerät: Pleiten und Pannen und eine verlotterte Substanz. Die Herren Uni-Professoren sollten sich besser darüber Gedanken machen, wie ein derartiges Unrecht abzuwenden ist, anstatt teilnahmslos auf unser Kosten zuzusehen.

Ing. Gerhard Miltner, Bregenz