Herausforderung für die Stadtpolitik

Leserbriefe / 11.02.2020 • 18:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Bericht „Dornbirn knackt 50.00er-Marke“, VN vom 6. 2. 2020:

Ein Willkommen den Neo-Dornbirnen, gleichzeitig eine Herausforderung für die Stadtpolitik und unser Zusammenleben, zu demonstrieren an nur zwei Beispielen: Die angesprochene Gesundheitsversorgung ist sicher 1A, nur, wenn wir diese brauchen, dann sind wir schon krank, Gesundheitsvorsorge bei den Lebensumständen? Was macht Menschen krank: etwa Lärm, vor allem in der Nacht , ein lautes Auto, ein lautes Moped wecken ganze Straßenzüge auf, ein deutlicher Anstieg von Herz-Kreislauf-Krankheiten ist die Folge, durch Studien gut belegt. Abgase, Feinstaub, Salz- und Splittstaub, Kinderlungen auf Höhe der Kfz-Auspuffe, Bronchitis, Asthma. Der Primat des Autos erscheint ungebrochen. Zum Wohnen und Einkaufen nur so viel: Der Flächenverbrauch ist endlich, das Einfamilienhaus auf dem Land, die neue Wohnanlage auf der grünen Wiese, ein (Förderungs-)Irrweg. Es passiert politisch praktisch nichts, mit wissender Ignoranz vergehen die Jahre, Vieles wäre einfach, leicht und billig, Tempo runter, maximal 40 km/h in Städten, Bäume, Alleen, Umbau in eine menschen- und nicht autogerechte Stadt. Machen wir Dornbirn zur Baumstadt, zur Radstadt, zum Kopenhagen Österreichs, das wäre ein Ziel, für das es sich einzusetzen lohnte!

FA Dr. Hanspeter Simma, Dornbirn