Klimamodellierer

Leserbriefe / 13.02.2020 • 18:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Studie: Bergwinter seit 1969 nicht wärmer“, vom 12. Februar:

„Amtliche Messreihen von 11 Bergwetterstationen zeigen keine statistisch signifikante Erwärmung“. Diese Aussage basiert auf offiziellen Messwerten alpiner Wintersportregionen, veröffentlicht von der ZAMG, dem Deutschen Wetterdienst und der Meteo Schweiz. Die Daten sind für jeden/jede zugänglich, nicht nur für Tourismusforscher, wie MMag. Günther Aigner. Damit das „Aber“ im relevanten Artikel der VN vom 12.2.2020 nicht fehlt und um leise Zweifel an der Richtigkeit der in der Studie zitierten Klimadaten zu suggerieren, werden am Ende des Artikels Sponsoren aus der Seilbahnwirtschaft aufgezählt. Dass die vielen „wissenschaftlichen Klimamodellierer“, über deren politisch korrekte „Forschungsergebnisse“ betreffend das nahe Ende des Wintersports in zahlreichen Medien unentwegt berichtet wird, ebenfalls gesponsert werden, und zwar von uns allen aus Steuermitteln, liest und sieht man allerdings nirgends!! Wieso eigentlich? – Dass die Sommer in jüngerer Zeit immer wärmer wurden und daher die Gletscher zurückgehen, gehört zwischenzeitlich zum Allgemeinwissen. Nicht so lange her waren sie viel mächtiger. Schaut man noch etwas weiter zurück, waren Grönland grün und unsere Gletscher nicht vorhanden. Noch etwas Erfreuliches: Der weltweite CO2-Ausstoß ist 2019 laut Tagesschau24 gestoppt worden. In der EU, in den USA und in Japan ist er deutlich zurückgegangen. Die Luftqualität 2019 in Deutschland (Stickstoffdioxid, Feinstaub) hat sich deutlich verbessert. Gut so!

TR DI Michael Manhart, Lech