Tiertransporte

Leserbriefe / 04.03.2020 • 18:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vergangene Woche brachte ein Fernsehsender eine Dokumentationssendung über Tiertransporte aus Deutschland und Österreich über verschiedene Länder nach Spanien. Nach dem Mästen erfolgt der Weitertransport via Schiffe in den Nahen Osten.

Einladen, Ausladen, Tiere mit gebrochenen Beinen entladen aus dem Laderaum des Schiffes mittels eines Krans, aufgehängt mit einem Seil an einem Fuß, Entsorgung verendeter Tiere im Meer, Ablassen der Gülle ins Meer, bestialisches Schlagen der Tiere und vor allem dieses grauenvolle Schreien der Tiere. Es hat einem den Magen umgekehrt bzw. ist einem der Bissen im Hals steckengeblieben. In V-Heute wurden ein paar dieser grausamen Bilder, vermutlich aus dieser Sendung, gezeigt. Sollten die zuständigen Stellen bzw. Politiker, die für Tiertransporte verantwortlich sind, einen Charakter und Schamgefühle besitzen, müssen sofort alle Tiertransporte über die österreichischen Grenzen hinaus eingestellt werden und der Export von Tieren nur noch im geschlachteten Zustand erfolgen. Falls zu wenig Absatz gefunden wird, muss einfach die Produktion zurückgefahren werden. Jede andere Branche muss bei Überangebot die Produktion zurückfahren oder sich um anderweitige Produkte kümmern. Sollte das in der Landwirtschaft mit der großen Produktpalette (diverse Tierhaltung, Gemüse, Obst, Korn usw.) nicht möglich sein? Ich glaube schon.

Rainer Kopf, Altach