Handelsoffene Vorweihnachts-Sonntage

Leserbriefe / 23.11.2020 • 17:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Konflikt WKÖ/Handel versus Gewerkschaften, Kirche etc. zu den angedachten beiden offenen Sonntagen vor Weihnachten ist mühsam. Bei aller Wichtigkeit von Gewerkschaften in der Arbeitnehmervertretung oder in Tarifverhandlungen, scheinen sie keinen realen Bezug zur derzeitigen Gegebenheit im Handel zu haben. Außergewöhnliche Zeiten brauchen außergewöhnliche Entscheidungen. Somit wären die beiden offenen Sonntage vor Weihnachten (und nur um diese geht es!) eine gute Lösung, die a) den Handelskunden die Chance geben, ihre Besorgungen auf zwei zusätzliche Tage aufzuteilen, und b) der Gesundheit dienlich wären. Der jetzt durcharbeitende Lebensmittelhandel bleibt ohnehin geschlossen, große Häuser können, wenn sie wollen, auch zu bleiben, aber der kleine Fachhandel sollte diese Chance bekommen, um die beiden Lockdowns besser zu überstehen. Deren Mitarbeiter stehen hier voll solidarisch dahinter! Offene, sogenannte „Goldene Sonntage“ gab es auch schon in früheren Zeiten! Darauf freute man sich und kam sonntäglich gekleidet ins Geschäft!

Uli Zumtobel, Modehaus, Dornbirn

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