Tierleid in Vorarlberg ohne Ende

Leserbriefe / 29.11.2020 • 18:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es ist eine Schande, was sich in Vorarlberg abspielt. Durch Corona werden noch mehr Tiere mit Tiertransportern verschickt. Obwohl jeder weiß, dass es gegen die EU-Richtlinien verstößt, sind Behörden untätig. Landesrat Gantner und Amtstierarzt Dr. Greber schweigen, weil Sie wissen, dass Sie gegen den Tierschutz handeln. Aber auch die Bauern, die ihre Tiere zum Tiermord für wenige Euro schicken, lassen ihre Tiere im Stich. Noch haben viele Bauern nicht mal die ernste Situation bemerkt. Durch eine gnadenlose Überproduktion werden die Tiere zu einem reinen Abfallprodukt. Der Bedarf an Fleisch und Milch ist stark gesunken. Nur durch eine starke Reduzierung kann Tierleid verhindert werden und die ehrliche Landwirtschaft in Zukunft überleben. Es ist an der Zeit, dass es massive Proteste gibt. Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft und den Behörden im Land werden einfach in die Schublade gesteckt. Viele schreckliche Videos zeigen wie unsere Tiere leiden müssen. Abgesehen vom Coronavirus, scheint in Vorarlberg immer noch keiner begriffen zu haben, dass es bald auch die ehrliche Landwirtschaft nicht mehr schaffen kann, wegen der Untätigkeit vom Land Vorarlberg und der Landwirtschaftskammer, zu überleben. Wir brauchen rasch einen Stopp der Tiertransporte und eine Reduzierung von Tieren, die keine Zukunft haben, außer mit großem Leid zu sterben.

Dieter Steinacher,

Nüziders

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