Pandemiesehnsucht

Leserbriefe / 20.04.2021 • 17:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Manchmal kommt es mir vor, als hätten so Pharma-Leute und Politiker Sehnsucht nach einer Pandemie, so Grippe-Experte Tom Jefferson. Spanische Grippe 1918-20, Asiatische Grippe 1957, Vogelgrippe 1990, Schweinegrippe 2009 (Drohung einer Pandemie und Einkauf von Tamiflu für Millionen und dann die Vernichtung). Alle haben etwas gemeinsam: Sie traten auf, steckten Menschen an, töten 1 bis 2 Mill der Weltbevölkerung, entwickeln Herdenimmunität und verschwanden wieder. Sie entstanden fast immer im Zusammenhang mit Tieren, die nicht artgerecht gehalten werden oder weil den Tieren der Lebensraum genommen wurde. Also ein bekanntes Geschehen in der Weltentwicklung. Es kommt – es vergeht. Dieses Mal ist der Schaden durch die Maßnahmen ein Vielfaches und vor allem noch Jahrzehnte bleibend (bei den Kindern, beim Gesundheitssystem, wer bezahlt? bei der Wirtschaft – wir sind die Wirtschaft). Die Behandlung einer Erkrankung darf niemals schädlicher sein als die Erkrankung selber. Das wurde missachtet. In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, dann kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war, so Franklin D. Roosevelt.

Agnes Faißt, Dornbirn