„Denn Sie wissen nicht, was Sie tun!“

Leserbriefe / 27.04.2021 • 18:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Bundesregierung und ihre „Vasallen“ hätten von Anbeginn die Möglichkeit gehabt, Testen und Impfen mit den vorhandenen Gesetzen verpflichtend einzuführen. Aus Ihren grenzwertigen Äußerungen, Herr Robert Montebeller, gegenüber Prof. Abbrederis und mir ist abzuleiten, dass Sie weder die Rechtslage noch die medizinischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge kennen. Die Folgen dieser Situation sind, dass der gewissenhafte Teil der Bevölkerung vermeidbare Todesfälle und schwerstgeschädigte BürgerInnen hinnehmen muss, denn wir „taumeln“ von einer Welle in die andere. Wenn BK Kurz meint, wir sähen nun schon deutlich das Licht am Ende des Tunnels, dann verwechselt er das mit dem Scheinwerfer des Virus, der uns mit immer neuen Varianten entgegenkommt! Wir müssen in Österreich insgesamt, berücksichtigt die nicht Impffähigen, noch 11.494.930 Impfungen vornehmen, um eine verlässliche Herdenimmunität herzustellen. Bis dato wurden erst bescheidene 2.798.424 Impfungen gesetzt, inkl. den zweimaligen Impfungen. Das ist nicht einmal näherungsweise das unbedingte „Soll“! Also müssen wir bis dahin testen, testen, testen, und zwar jene, von denen wir zu Recht vermuten, dass sie den Tests ausweichen. Zur Orientierung die Titel der wesentlichen Gesetzesstellen. EuGH: „Impflicht entspricht den Menschenrechten“! StGB § 178 „Vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten!“ So schaut’s aus, Herr Montebeller und Querdenker! Dass auch die Politiker solches „auf sich sitzen lassen“, anstatt ihre verdammte Pflicht zu tun, ist unfassbar!

Ing. Gerhard Miltner, Bregenz