Klima
Die Erde ist ein zu 2/3 mit Wasser bedeckter Gesteinsbrocken im -273° kalten Weltraum. Im Kern ist sie flüssig heiß, das reicht aber nicht aus, um die Polkappen über den Gefrierpunkt zu wärmen. Damit Leben gedeihen kann, braucht es die zusätzliche Erwärmung durch die Sonne. Diese wirkt am stärksten in der Äquatorzone und kaum in Polargebieten. Daraus könnte man schließen, dass es um den Äquator wüstenhaft heiß und erst in mittleren Breiten behaglich wäre. Entgegen dieser theoretischen Erwartung gedeiht jedoch seit Urzeiten am Äquator-Gürtel der tropische Regenwald mit konstant angenehmen Temperaturen zwischen 25° und 30°. Die Wüsten sind woanders. Das Klima ist die Folge eines Regelprozesses und kann nicht konstant sein. Tag/Nacht, Sommer/Winter und die Hydrodynamik stören fortwährend diesen Regelkreis: Wird die Erde zu warm, verdunstet mehr Wasser und Wolken reflektieren die Sonne. Wird sie zu kühl, klart es auf und die Sonne kann sie wieder aufwärmen. Die Erdgeschichte beweist, dass diese Abweichungen innerhalb einer Schwankungsbreite einpendeln. Dieser Regelvorgang hat nie am CO2 gelegen, sondern an den Wolken über Land und Meer, denn die Erde ist zu zwei Dritteln ein Wasserball! Näheres dazu finden Sie auf www.lexal.at/Klimawandel. Dennoch sollten wir natürlich keinerlei Energie verschwenden!
Dipl.-Ing. Alfred Lexer, Hard