Liebe KollegInnen, lasst euch impfen!

Leserbriefe / 29.08.2021 • 17:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Debatte um ungeimpfte Lehrer entbrannt“ vom 27. August:

Wie die allermeisten Lehrer gehöre ich zu denen, die sich sofort impfen ließen, als die Möglichkeit bestand. Mir sind keine Fälle von längeren Erkrankungen oder Tod durch die Impfung bekannt. Auch mein dreizehnjähriger Sohn hatte keinerlei Beschwerden und ist doppelt geimpft. Daneben kenne ich aber Personen, von elf bis 89 Jahren, die wegen einer Corona-Infektion lange leiden müssen und mussten. Wenn man dazu die statistischen Daten betrachtet, denke ich, dass es zum heutigen Zeitpunkt klar belegt ist, dass das Impfen den Virus so stark eindämmen kann, dass wir alle ein normales Leben führen könnten, ließen wir uns doch impfen und würden wir dafür Sorge tragen, ärmeren Ländern den Impfstoff zukommen zu lassen. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass jeder sich impfen lassen sollte, der gesund ist und die Möglichkeit dazu hat, um nicht dem System durch die Kosten der Testungen, Spitalsaufenthalte, Quarantäne, Dienstausfall, etc.) zu viel abzuverlangen und dadurch andere zu gefährden (Beispiel: Spitalsbelastung, etc.). Ungeimpfte Lehrpersonen stellen nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern auch für andere (v. a. für Kinder unter zwölf Jahren) dar. Darum, liebe Kollegen, lasst euch impfen! Eine klare Impfempfehlung vonseiten der Lehrergewerkschaft wäre wünschenswert.

Kerstin Kratky, Feldkirch

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