1 A statt 3 G

Leserbriefe / 01.09.2021 • 17:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN/Stiplovsek

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Frau Doris Klinger zitiert in ihrem Leserbrief die Forderung der Virologin Dorothee van Laer nach einer ausführlichen Antikörperstudie. Ich würde noch weiter gehen und die gesamte Corona-Strategie von Inzidenzzahlen und 3 G auf den Nachweis neutralisierender Antikörper (1 A) umstellen. Das würde die endlose Diskussion um Impfung (Pflicht, Wirksamkeit) und Tests (welche, Kostentragung) mit einem Schlag erübrigen. Denn nur wer 1 A(ntikörper) hat, egal wann, wie oft womit geimpft oder genesen ist wirklich geschützt und gibt damit die Infektion nicht weiter, kann am gemeinschaftlichen Leben ohne Einschränkungen und Gefährdung der anderen teilnehmen. Eine verlässliche Information über den aktuellen Schutzstatus der gesamten Bevölkerung ist nur durch möglichst flächendeckende und regelmäßige Untersuchung auf Antikörper zu erreichen. Das muss natürlich gratis angeboten werden und kostet viel Geld, dürfte aber langfristig deutlich billiger sein, als die derzeitige (Chaos)Strategie. Viele Fragen zur Immunologie könnten objektiv und unabhängig geklärt werden, z.B. die Frage nach der Persistenz der Antikörper. Es gibt klare Hinweise, dass diese deutlich länger halten, als von den Impfstoffherstellern angegeben (gewünscht). Das gilt nicht nur für Corona. Bei jeder anstehenden Nachimpfung sollten zuvor Antikörper zur Abklärung der Notwendigkeit untersucht werden. Damit könnten wir uns viel Geld und Ärger sparen.

Dr. Erik Schmid,

Götzis

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