Heliskiing in Lech am Arlberg

Leserbriefe / 30.01.2022 • 18:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ist das ein Vergnügen von wenigen? Ja! Aber nicht für betuchte Personen, sondern ausschließlich für versierte Tiefschneefahrer mit Erfahrung im freien Gelände und entsprechender Ausrüstung. Rettungsflüge von Gallus 1 ist das Wild bereits gewohnt, außerdem halten sich definitiv weder am Abflugplatz noch am Zielort Wildtiere auf. Dasselbe gilt für die freien Hänge, denn im Winter bevorzugt das Wild die ihm Schutz und Nahrung bietenden Wälder. Wen das Heliskiing dennoch stört, müsste sich auch fragen, ob es noch zeitgemäß ist, wenn jemand mit seinem Motorrad, Oldtimer, Sportwagen etc. eine Spritztour unternimmt, oder ob am Bodensee nur mehr Segel- und Ruderboote erlaubt sein sollten. Dieses freilich besondere Angebot auch für Gäste ist ein wirtschaftlicher Faktor für das Flugunternehmen wie auch für die Schischulen und sicher kein negativer Aspekt für den Tourismus in Lech Zürs an sich. Dass es für das Heliskiing gute Gründe gibt, zeigt sich auch in der Schweiz und wie es dort gehandhabt wird. Ich stehe dem Thema eigentlich neutral gegenüber, es gibt gescheitere Leute, die das Für und Wider abwägen und dann entscheiden sollen. Doch die ewigen Nörgler und Gegner von allem Möglichem gehen einem mit der Zeit schon ganz gehörig auf den Geist.

Georg Schnell, Oberlech

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