Verheerender Schaden durch Ukraine-Krieg

Leserbriefe / 14.04.2022 • 17:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wie auch die Ereignisse in der kommenden Zeit für die Ukraine ausgehen, für Europa muss ein griffiges Rezept gegen einen Psychopaten geschaffen werden. Die forschende psychiatrische Medizin stellt fest, dass hinter angeblicher Vertrauenswürdigkeit reine Täuschung und pure Manipulation dahintersteckt.

Solche Spezies fügen sich zu Beginn problemlos in eine Gruppierung ein und werden schnell zum Mittelpunkt. Sie steigen schnell in Führungspositionen auf, können große Erfolge verzeichnen. Mitmenschen werden zu Mitläufer-Werkzeugen gemacht, um eigene Ziele ohne Rücksicht auf Verluste verfolgen zu können.Deshalb braucht die Europäische Union dringend eine spezifische Verteidigungsfähigkeit, an deren Anfang die Erhöhung vieler EU-Wehrbudgets stehen muss. Investitionen bedeuten jedoch nicht nur Geld für neues Gerät, moderne Fahrzeuge, mehr Waffen und ausreichend Personal, sondern auch – und vor allem – einen Wehrwillen – in der Politik und in der Gesellschaft. Wille heißt hier auch schlichtweg Akzeptanz. Die Akzeptanz der Notwendigkeit von wirksamen Streitkräften. Wenn sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten und Putin nicht an kooperativen Sicherheitsmechanismen interessiert ist, dann stehen uns neben der Ukraine noch viele neue Konflikte bevor. Die kommenden Jahre bedeuten einen Umbruch für die europäische Sicherheit. Europa bzw. Österreich werden aber mehr brauchen als nur „Glück“, um in Sicherheit und relativem Wohlstand leben zu können.

Werner Giacomuzzi,

Lochau

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