V-E-P und das
Milliardengrab

Leserbriefe / 11.05.2022 • 17:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zahlreiche positive und unterstützende Rückmeldungen waren eingetroffen. Eine Vorarlberg-Erneuern-Partei würden sich viele Ex-ÖVP-Wähler(innen) wünschen. Sehr viele sind in der Warteschleife. Sie alle verstehen, dass es einen klaren Machtentzug braucht, um das Land grundlegend zu erneuern. Viele schwanken zwischen „eine neue Partei wählen“ oder eine andere, die in die schier unglaubliche, maßlose Korruption einiger höchstrangiger Politfunktionäre nicht involviert ist. Das alles ist für „g‘hörige Lüt“ einfach zu schlimm, zu viel, als professionellen Trostrednern erneut auf den Leim gehen zu wollen: Mächtige haben über alle Maßen hinaus Vertrauen missbraucht und dem Volk Geld gestohlen. So einfach ist das. Es braucht eine Zäsur. Es dürfen einzelne Gruppen einer Partei sich nicht Gelder anderer zuschieben und daraus noch ihre oft persönlichen Vorteile ziehen. Manches klingt wie das Zahlen von Schutzgeldern. Mafiös. Es muss aufhören, in einer entwickelten Demokratie das Land mit einer Partei zu identifizieren. Diese jahrzehntelang eingeübte Praxis stinkt mittlerweile zum Himmel. Sie ist eine der Hauptursachen für die nun aufbrechenden Hintergehungen, Betrügereien. Das große Problem beim Aufräumen und Erneuern ist, dass mächtige Beharrungskräfte weitermachen wollen wie bisher. In Feldkirch schaufeln genau die ein Milliardengrab, obwohl wir diese Hunderten Millionen Euro viel dringender zum Ausstieg aus Öl und Gas und zur Finanzierung unserer Lebenskosten benötigten.

Andreas Postner, Rankweil