Eins zu Hundert

Leserbriefe / 15.08.2022 • 18:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das Industrie- und Gewerbezentrum am Güterbahnhof Wolfurt braucht Zufahrtswege, und dies besonders auch aus den unteren Rheintalgemeinden Hard, Fußach, Höchst, Lustenau und der gesamten Ostschweiz. Der Wille, den Güterverkehr möglichst auf die Schiene zu verlagern, erfordert auch für die Zubringung und Verteilung mit den nötigen Lkw ein leistungsfähiges, dem besten umweltschutzgerechtes Straßennetz. Politische Versager verhindern es. Dass sich hier die herrschenden Verantwortlichen samt politischem Bürgermeister seit über 40 Jahren mit einem Haufen Bürgergeld in Planungen ohne Ergebnis nur verstrickt, ist ein Betrug am Volk und Steuerzahler, somit strafbarer Strafbestand. Um die Dörfer zu entlasten, ist somit eine Verlängerung des bereits ausgebauten Teilstücks der Senderstraße zur Rheindammstraße Hard-Lustenau, Höhe Häusleberg, Bahnhof Lusten-au die einzige Lösung. Über den Rhein und Höchsterstraße zum neuen Zollamt und Einbindung Schweizer Autobahn ein Katzensprung.

Die Höchsterstraße, Senderstraße, Zellgasse werden autofrei – ein echtes hundertfaches Naturjuwel für Landwirtschaft frei von jeder neuen Bautätigkeit für Fuß- und Radvolk entsteht. Eine einmalige Chance. Vorarlberg gehört zum neutralen demokratischen Österreich, unsere Politiker sollten der österreichischen und Vorarlberger Verfassung gemäß dienen. Ich glaube sogar, sie hintergehen zurzeit bereits ihre eigene Wählerschaft, nur ihrer Zucht zuliebe.

Alwin Rohner, Lauterach