Terror, vielfältig, Schauplatz Lustenau

Leserbriefe / 02.09.2022 • 20:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mit Erstaunen muss ich immer wieder feststellen, wie man durch Politiker und Behörden als Mensch geschädigt wird. Hr. Karl-Heinz Wolf aus Dornbirn musste drei Jahre um seine Nachtruhe kämpfen, bis er Recht bekam! Seit der Eröffnung einer Raststätte im September 2021 haben wir in unserem Eigenheim kein ruhiges Wochenende, keine Nachtruhe. Dabei ist Nachtruhe ein Naturgesetz für Mensch und Tier. Schlaf ist für die Gesundheit dringend notwendig. Auch Kardinal Christoph Schönborn beschreibt in einem Kommentar, wie quälend Schlaflosigkeit bei plagender Unruhe sein kann.

Unser Bürgermeister wollte sich schon 2019 um die Geschwindigkeitsbegrenzung in der verkehrsgeplagten Reichsstraße kümmern – bis heute nicht geschehen, dafür wurde mir geraten von hier wegzuziehen. Regelmäßig wird die Straße von Autoposer missbraucht! Unsere Quartierentwicklung sorgt bei mir als direkter Anrainerin für Entsetzen! Unsere Anliegen wurden seitens Gemeinde und Bauamt bis jetzt nicht erhört. Im Gegenteil, unser Bürgermeister bewilligt sogar im Schnellverfahren (wie damals bei dieser überdimensionalen Raststätte) den Ausbau von Reichshofstadion und Moschee, mitten in Wohnquartieren.

 Haben wir nicht schon genug Verkehrsaufkommen? Vorarlberg macht eigene Gesetze. Die Polizeibeamten sind schon durch meine vielen nächtlichen Anrufe manchmal überfordert, alles nicht zielführend. Dabei appelliert sogar unser Psychiater Dr. Reinhard Haller für mehr Menschlichkeit in der Politik. Manche Menschen haben leider vergessen Mensch zu sein.

Marina Maric, Lustenau