„Pipeline – Radweg und Fußweg“

Leserbriefe / 06.09.2022 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief von Fr. Gertrud Wagner, VN vom 5. September:

Sehr geehrte Frau Wagner, mit einigem Unverständnis, ja Kopfschütteln lese ich soeben Ihre Zeilen. Hatten Sie eigentlich noch nie Gelegenheit, in Österreich oder im Ausland oder im Fernsehen Seeufergestaltungen zu betrachten. Selbst in Lochau kann man eine kurze Sequenz betrachten, die ansatzweise eine solche Gestaltung darstellt. Das Bregenzer Seeufer, die Bucht, ist ein Gottesgeschenk, und wenn man sich das ansieht, was die Landeshauptstadt hier angerichtet hat und seit Jahrzehnten nicht in der Lage ist eine einigermaßen beispielgebende Ufergestaltung zustande zu bringen, dann kann man darob nur den Kopf schütteln! Die beiden einfallslos parallellaufenden und auch noch zu schmalen Fußgänger- und Radwege mit den ärmlichen Grünstreifen und die nach wie vor abscheuliche Bahntrasse sind wahrlich kein Anlass zu einem „Lobgesang“! Sie zeigen lediglich die absolute Unfähigkeit der Stadtregierung, qualifizierte Architekten mit der Planung einzusetzen.

Ing. Gerhard Miltner, Bregenz