Ritschs Ore-Ore-

Leserbriefe / 11.11.2022 • 17:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Verordnungsrezept Fußgängerzone

Bregenz

Man nehme BM Ritsch, füge VzBM Schoch und Stadträte hinzu, bespreche Rezepturdetails und plane die Umsetzung eines neuen Fußgängerzone-Breis. Danach gestalte man mit drei Juristen und drei Dipl.-Ing. eine vierzehnzeilige Verordnung mit etwa schöpferischen 1,6 Zeilen pro Akademiker. Sicher ist sicher. Für ein gutes Gelingen des Ore-Ore-Verordnungsrezepts made by Ritsch vermeide man tunlichst Rezeptvorschriften wie Bürgerbeteiligungsprozess, unabhängige Verkehrs- und Umweltgutachten, behördliches Ermittlungsverfahren und Einbindung der Verkehrsabteilung des Landes. Das Produkt soll zwei bis drei Monate reifen und dann das 14-zeilige Verordnungsprodukt mit etlichen Verfahrensmängeln überfallsartig dem Konsumenten zum baldigen Verzehr aufgezwungen werden. Risiko und Nebenwirkungen können beim Misslingen des Rezepts von unserer Bürgerinitiative erfragt werden. Übrigens: Ein Originalzitat des BM Ritsch im ORF2 vom 25. 10. 22: „Die Verordnung wurde von drei Juristen und drei DI der Stadt, die die Verkehrsplanung gemacht haben, erstellt. Ich gehe davon aus, dass die Akademiker dies richtig gemacht haben …“ Zitatende.

Herbert Kristavcnik, Bürgerinitiative „Hilferuf der Bewohner und Betriebe der Bregenzer Innenstadt“

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