Alles spricht für

Leserbriefe / 16.11.2022 • 16:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

einen Bahntunnel

Wer am Montag, den 7. November an der mehramsee-Veranstaltung „Bahn oben Bahn unten?“ im Lauteracher Hofsteigsaal teilnahm, wundert sich vielleicht so wie ich über die bildreiche Berichterstattung in den VN, in der die wesentlichen Erkenntnisse dieses Abends eigentlich nicht enthalten waren. So sagte etwa LR Tittler, dass auf der neuen Pipeline sicher kein zweites Gleis verlegt werde, und Frau Senger-Weiss ergänzte, dass im dicht besiedelten Lebensraum heute keine Gleise mehr oberirdisch gebaut werden. Bahnbau-Spezialist Hubert Rhomberg führte aus, dass – entgegen der Aussage von LR Zadra – die Bahnverbindung in der betroffenen Region auch bei einem unterirdischen Ausbau während einer (angeblich) achtjährigen Bauzeit aufrechterhalten werden könne – nicht ganz einfach, aber möglich. Man war sich einig, dass die Erhaltung des Lebensraumes für die Planung im Vordergrund stehe, nicht die Eigeninteressen unseres Bahnunternehmens ÖBB. Sowohl die Podiumsteilnehmer(innen) als auch das Gros der Besucher(innen) sprachen sich für eine unterirdische Trassenführung aus. Und wo ein Wille ist, ist ja bekanntlich auch ein Weg!

Eva Häfele, Dornbirn

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