„Jakob der Letzte“ …

Leserbriefe / 23.11.2022 • 16:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

… so nannte Peter Rosegger den Titelhelden seines gleichnamigen Romans! Dieser Jakob musste teilweise hilflos zuschauen, wie weite Teile seiner Heimat an das regierende Kapital verpfändet und verkauft wurden (verkauft werden mussten). Genauso sieht die heutige gesellschaftliche Marschrichtung aus! Die paar kapitalstarken Marktbeherrscher (vor allem auf dem Energie- und Geldsektor) geben die Richtung vor und die Unterschicht und auch immer mehr die Mittelschicht haben untertänigst zu zahlen – sofern sie überleben wollen. Unter Roseggers Zeiten war die Untertänigkeit die Grundform des staatlichen Wesens! Und heute sind viele Bürger der irrigen Auffassung, dass sie von gutmeinenden Vertretern regiert werden! Diese gutmeinenden Vertreter verschanzen sich aber in bestens ausgestatteten noblen Bunkern und überlassen ihre Bürger dem Schicksal! Die Zukunft aber (wenn sich die Bürger einmal zur Wehr setzen) wird denjenigen Vertretern und Parteien gehören, welche offen aufs Feld der Auseinandersetzung treten und furchtlos und mutig für echte Veränderungen kämpfen! Wer will – wer wird beginnen?

Hugo Waldner, Egg

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.