Jagd und Tierschutz sind vereinbar!

Leserbriefe / 22.01.2023 • 17:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Die Rotwildüberhege, deren Folge die TBC-Durchseuchung ist, hat immer wieder Keulungen in Rinderställen zur Folge. Die Alpung von Rindern, deren monatelange Freilauf sollte auch von Tierschützern honoriert werden. Da die Jägerschaft in gewissen Gebieten ihrer behördlich angeordneten Aufgabe der Rotwildreduktion nicht nachkommt, scheint die Gattertötung die einzige Lösung zu sein. Die Tröpfchenübertragung der TBC ist an Futtertrögen besonders wahrscheinlich. Ein stark reduzierter gesunder Wildbestand ist in meinem Tierschutzverständnis die einzig tolerierbare Lösung. Somit kann sich der für viele Tiere notwendige Lebensraum Wald selbst mit genetisch angepasstem Samen verjüngen, Alpen mit wenig Risiko bestoßen werden u. gesundes Wildbret unseren Gaumen erfreuen. Nach Erreichen des Sollwildstandes muss der Zuwachs-Zuzug jährlich abgeschöpft werden, um künftig solche Jagdmethoden zu verhindern.

Franz Burtscher, Thüringerberg

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