Scharfe Geschosse gegen Polizisten

Leserbriefe / 25.01.2023 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ca. 50 bis 60 Jugendliche, vorwiegend arabischer Abstammung (so steht es im Bericht der VN vom 16. Jänner 2023) sorgten am vergangenen Wochenende in der Feldkircher Innenstadt für einen Großeinsatz der Polizei. Auch sei ein Messer im Einsatz gewesen, was schlussendlich zur kurzfristigen Festnahme des 16-Jährigen Iraker geführt hat. Weiters heißt es im Bericht, dass zwei „Kieselsteine“ in Richtung Polizeiinspektion geworfen wurden, was „ Gott sei Dank“ ohne Schaden geblieben ist. Am 12. Dezember 2021 während einer C-Demo in Bregenz warf ein 23-jähriger Demo-Teilnehmer einen Schneeball gegen einen Polizisten, welcher diesen aber mit der Hand abwehren konnte und unverletzt blieb. Der 23-Jährige (Einheimische) wurde daraufhin in Handschellen abgeführt, stand nun vor kurzem vor Gericht, angeklagt wegen versuchtem Widerstand und tätlichem Angriff auf Beamte und Körperverletzung. Zugegeben beides gehört sich nicht! Warum aber in der damaligen Berichterstattung, ein Schneeball als „Geschoss“ benannt wurde, sowie dieses abgewehrte Geschoss zur Anklage wegen „Körperverletzung“ führt, ist schon ein wenig eigenartig. Wurde aus einem Kieselstein kein Stein oder Geschoss, weil es sich um Schutzsuchende handelt?

Klaus Illmer, Thüringen

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