Industrie-Wirtschaft
Zur Werbetrommel der Industrie-Wirtschaft mit ihrem angeblich bürgerfreundlichen Expansionskurs einige Fakten: Infolge des Mangels an inländischen Arbeitskräften wurden beginnend in den 1960er-Jahren und nun laufend ausländische Arbeitnehmer ins Land geholt. Anfänglich mehrfach aus islamistisch geprägten Ländern. Mit der wohl aus dieser Glaubensrichtung beeinflussten Mentalität hat sich entgegen der entsprechend erhofften Integration überwiegend eine Parallelgesellschaft entwickelt, die, wie bekannt, mit nicht erfreulichen Facetten von den Erwartungen des Miteinander abweicht. Der gesamte Arbeitskräfte-Zuzug führte zu vermehrtem Wohnungsbedarf und zwangsläufig zu einer Kostenexplosion. Grunderwerb, die Errichtung eines Eigenheimes oder Kauf einer Wohnung wurden für Arbeitnehmer kaum mehr verkraftbar. Auswirkunken auch auf die Mietpreise. Die bis zur Hälfte geringeren Kosten aus bestimmten Bundesländern lassen grüßen! Ich will bewusst aufzeigen, dass dies wohl jene Arbeiterschicht betrifft, die sich um eine Erwerbstätigkeit bemüht und die für die Industrie das Rückgrat darstellt. „Arbeitsscheue“, die vom Gutmenschentum sozialrechtlich „behütet“ werden, sowie gut Betuchte mit der sich weiter ausdehnenden Einkommensschere sind davon weniger berührt. Weiters ist mit dem Expansionskurs der Industrie-Wirtschaft der Bodenverbrauch und die bedenkliche Verkehrsproblematik aufzuzeigen. Lässt sich das Aufgezeigte tatsächlich unter den bekannten Industrie-Werbespots mit „Industrie für den Menschen da“ und „Erhaltung von Wohlstand und Lebensqualität“ für die Arbeiterklasse definieren?
Walter Läßer, Langen