Forschungsdefizite
in der
Empfängnisverhütung
Im VN-Artikel vom 27. Juli 2024 wird beklagt, dass in die Forschung und Entwicklung von Empfängnisverhütungsmitteln weniger finanzielle Mittel fließen als z. B. in Krebstherapien bzw. Impfungen. Krebstherapien und Impfungen sind für die Heilung bzw. Verhinderung von Krankheiten. Ist die Fruchtbarkeit der Frau eine Krankheit? Oder wird hier eine gesunde Eigenschaft der Frau in einen pathologischen Zustand verändert? Ebenfalls werden im Artikel die Nebenwirkungen der Verhütung beklagt. Dabei gibt es auch eine gesunde Empfängnisregelung. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass mit der sympto-thermalen Methode nach Rötzer die Zeiten der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage mit höchster Präzision erkannt werden können. Die Zuverlässigkeit kann mit allen üblichen Verhütungsmitteln Schritt halten bzw. diese noch übertreffen. Nach über 30 Jahren Erfahrung mit der Natürlichen Empfängnisregelung kann ich sagen, dass diese Methode auch bei schwierigen Zyklusverläufen gut lebbar ist, dass es keine schädlichen Nebenwirkungen gibt und die Freude am eigenen Körper gestärkt wird. Diese Vorgangsweise bedeutet auch Umweltschutz, denn es werden dabei keine künstlichen und schwer abbaubaren Hormone in die Abwässer geleitet, womit unser Grundwasser schon jetzt zur Genüge kontaminiert ist. Nehmen wir doch die Natur und den Umweltschutz endlich ernst!
Margret Weißenbach, Götzis