Ein rabenschwarzer Tag
Zum Leserbrief vom 1. Oktober 2024:
Hr. Dkfm. Pröm, ich empfehle Ihnen die VN-Samstagausgabe 5.10.24 genau anzusehen. Wer heutzutage umfassend informiert sein will, muss auch andere Informationsquellen nutzen. Was alles in unserem Land schiefläuft, will ich nicht schon wieder aufzählen, jedenfalls halten es die Politiker mit der Wahrheit nicht so genau, z. B. Patientenmilliarde ein PR-Gag, die Flüchtlinge sind Weltraumforscher, eine Lüge, viele sind Analphabeten. Zuwanderung ist gut, aber nur mit einer brauchbaren Ausbildung. Von Seite der FPÖ sollte einmal der Hinweis kommen, jeder der kommt, arbeitet, Steuern zahlt und sich an das Gesetz hält, ist willkommen, umgekehrt aber auch vom linken Lager, was mit einem Fall von „nicht geglückter“ Integration passieren soll. Die Donnerstagsdemonstrationen in Wien haben wieder begonnen, es zeigt, was diese Menschen von der Demokratie halten. Es hat auch rüpelhaftes, aggressives Auftreten gegenüber den FPÖ-Politikern gegeben. Da werden Erinnerungen an die Berichte von Deutschland der 1930er-Jahre wach. Die etablierten Parteien zeigen seit Jahrzehnten, dass sie ein ausgeglichenes Budget nicht zustande bringen, die Wahrheit muss uns scheibchenweise präsentiert werden. Traurig ist, dass diese „Bruchpiloten“ weiterhin die Steuerung übernehmen wollen. Der Vergleich mit einem notorischen Glücksspieler drängt sich auf. Auch mir graut vor der Zukunft, da sind wir uns einig.
Dieter Isele, Lauterach