ÖBB-Weichen neu gestellt

Leserbriefe / 29.11.2024 • 22:28 Uhr

Zu „Bei Bregenz-Hafen sind die Weichen neu gestellt“, VN vom 29. 11.:

Am 11.11. hat die fünfte Jahreszeit begonnen, und Wahlen werfen ihre Schatten voraus. Nur so lässt sich erklären, dass unsere Politiker über die Auflassung der Eisenbahnkreuzung Vorklostergasse zugunsten einer Unterführung für Fußgänger und Radfahrer nachdenkt. Das heißt für mich im Umkehrschluss, dass das Projekt der unterirdisch geführten Bahn (Wolfurt–Lochau) bereits mangels Durchführbarkeit wieder schubladisiert wurde. Zug unten bedeutet keine Unterführung nötig. Wird die Unterführung gebaut hat sie gute Aussicht eine Dauerlösung zu werden und der Zug bleibt, wo er ist.

Was könnte Bregenz mit all dem Geld anfangen, das seit Jahrzehnten in bisher nicht umgesetzte Bahn-
(hof)-Planungen gesteckt wurde? Den Haushalt sanieren, würde ich meinen. Die Satiere Sendung „EXTRA3“ könnte einen sehr humorvollen Beitrag über die Bregenzer Possen gestalten. Sendetermin irgendwann im Fasching. Ore, Ore.

Monika Nägele, Bregenz