Zeit für eine Mobilitätswende

Leserbriefe / 03.03.2025 • 20:36 Uhr

Österreich überweist jährlich acht Milliarden Euro an rohstoffreiche Diktaturen für fossile Brennstoffe. Geld, das uns anderswo fehlt. Norwegen macht es besser: Ab 1. 1. 2025 werden dort keine neuen Verbrenner mehr zugelassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Wertschöpfung bleibt lokal, statt Milliarden ins Ausland zu schicken. Aktive Mobilität stärkt die Gesundheit, weniger Feinstaub bedeutet weniger Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Öffentlicher Verkehr reduziert den Stau, was allen zugutekommt. E-Autos verpesten nicht unsere Luft, die Städte werden leiser und lebenswerter. Die Politik muss klimaschädliche Subventionen überdenken, aber auch wir als Einzelne haben eine Wahl: Glauben wir weiter dem Marketing der Auto- und Ölindustrie – oder nutzen wir unseren eigenen Verstand? Wer öfter zu Fuß geht, Rad fährt oder den ÖPNV nutzt, spart Geld, lebt gesünder und schützt die Umwelt. Und wenn ein Auto nötig ist, dann bitte ohne Auspuff.

Dr. Martin Mäser, Dornbirn